Eine erste Station nach der Saisonpause stellte für mich der Internationale Chemnitzer Citylauf dar. Viele mögen denken, warum ich mir das antue? Erst knappe zwei Wochen wieder im Training, kurz vorher noch in den Vogesen und schon wieder an der Startlinie.

Vermutlich ist das ein kleines „Syndrom“ was viele Sportler kennen. Nach drei Wochen Pause und Regeneration fangen die Füße dann wieder recht schnell an zu kribbeln. Die Entschleunigung von Hochsaison auf nichts tun klingt erstmal cool, aber hat auch so ihre Kehrseiten. Was mache ich also mit einem Tag ohne Training am Vormittag und Nachmittag? Plötzlich braucht der Körper keine 9 Stunden Schlaf mehr. Nach einem Teller Pasta ist man auf einmal satt. Das Abschalten vom Sport ist also nicht ganz leicht, jedoch wichtig für den Körper.

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Athletenvorstellung

Aus diesem Grund habe ich nach der Erholungsphase nun einfach wieder richtig Lust auf Laufen und Training – Ziel der Pause also erfüllt. Da mein Sponsor Larasch.de aus dem Chemnitz Marathon einen schnellen 10km Straßenlauf gestrickt hat, nahm ich die Chance an, die Strecke in der Karl-Marx-Stadt zu testen. Ohne Zielstellung an die Linie stellen und Spaß haben lautete mein Motto. Eine Standortbestimmung direkt nach der Saisonpause ist trainingswissenschaftlich vielleicht auch mal interessant?!

Im Elitefeld mit vielen deutschen Top-Athleten wie beispielsweise Philipp Baar, Jens Nerkamp, Karl Junghannß, Fabian Clarkson, Mitku Seboka, Tobias Schreindl uvm. ging es in der Dämmerung um 19:15Uhr auf die Strecke. Diese bestand aus 3 Runden a 3,33km. Daher konnte ich von Runde zu Runde schauen, was der Körper sagt, um nicht schon auf den ersten Kilometern zu viel zu riskieren. Erst lief ich in der Spitzengruppe mit, doch ließ diese dann nach den ersten beiden Kilometern erstmal ziehen. Jedoch fühlte ich mich gut und steigerte auf der zweiten Rennhälte das Tempo. Mit einem negativ Split lief ich schließlich noch auf Platz 3 vor und kam in 30:41min ins Ziel.

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Auf in die letzte Runde

Auf diesem Ergebnis lässt sich sicherlich aufbauen. Jetzt geht es für mich erstmal in den allgemeinen Trainingsaufbau, bis die nächsten Läufe auf der Straße anstehen.

PS: Gern könnt ihr euch auf meinem Strava-Profil meine Zwischenzeiten und die Strecke anschauen.

 

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